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Äolische Inseln

Der Gott des Windes gab dieser Inselgruppe, der Nordküste Siziliens vorgelagert, ihren Namen. Geprägt von ihrem vulkanischen Ursprung mit zerklüfteten Steilküsten und zauberhaften kleinen Badebuchten, sind sie geradezu prädestiniert für einen Individualurlaub abseits der Touristenströme. Einzigartig sind die Wanderungen an den Vulkanen, das Baden in den Fumarolen, Tauchgänge zu der unberührten Unterwasserwelt.

Kleine Fischerhäfen, verwinkelte Gässchen mit kleinen Geschäften und ausgezeichneten Fischrestaurants sorgen trotz aller Abgeschiedenheit für ausreichend Abwechslung.

SALINA

Die schon zur Bronzezeit bewohnte Insel Salina, liegt nordwestlich von Lipari und ist die zweitgrößte der Äolischen Inseln. Mit zwei Vulkanen und einer üppigen Vegetation, die durch die einzige Süßwasserquelle der Äolen gespeist wird, bietet Salina die perfekte Umgebung zum Wandern abseits der Touristenpfade. Da fast die ganze Insel – mit Ausnahme von den Ortschaften und einem schmalen Küstenabschnitt im Nordosten – unter Naturschutz steht, finden gerade Naturliebhaber eine schöne Landschaft zum Erholen.

STROMBOLI

Die Insel, auf der die Gegensätze in Harmonie leben. Das Feuer des Vulkans und die Kraft der Erde treffen aufeinander mit dem kristallklaren Wasser des Meeres. Das Schwarze der Felsen und des Sandes bilden einen Kontrast zu dem Weiß der Häuser. Nicht zuletzt auch der Mensch und die Natur - zwei Giganten, die in der außergewöhnlichen Atmosphäre von Stromboli mit Respekt voreinander leben. Das bildet das Geheimnis der Insel, auf der alles Unglaubliche Realität wird. Um dieses zu erhalten, ist die Mitnahme von PKWs nicht erlaubt.

PANAREA

Die drei kleinen Siedlungen der Insulaner - Ditella, San Pietro und Drautto - wurden ganz im typisch äolischen Stil hergerichtet. Auf dieser Insel findet man ein kleines italienisches St. Tropez mit Luxushotels, Kneipen und Diskotheken, die vor allem nach dem Sonnenuntergang das Nachtleben mit dem Glitzer des Jet-Sets bestimmen.

LIPARI

Nur 1 Stunde dauert die Überfahrt mit dem Tragflügelboot von Milazzo und Sie sind in einer anderen Welt. Auf der größten der Äolischen Inseln erwarten Sie steilabfallende Felsküsten, schwarze Vulkanstrände, weiße Sandbuchten, blühende Gärten und karge Mondlandschaften. Der vulkanische Ursprung zeigt sich auch in vielen heißen Unterwasserquellen. Der historische Stadtkern des Ortes Lipari thront auf einem Felsplateau und nimmt seine Besucher mit dem zarten Duft der Anisplätzchen, einer Spezialität der Inselbäcker, gefangen.

VULCANO

Nur 600 m südlich von Lipari, getrennt durch eine Meerenge, liegt Vulcano. Am Fuße von drei Vulkanen finden Sie hier zahlreiche Thermalquellen und weite schwarze Lavastrände. Die dicht unter der Wasseroberfläche vorhandenen Fumarolen heizen das Meer so auf, dass man zu jeder Jahreszeit darin baden kann. Die skurrile Inselwelt entdecken Sie am besten bei ausgedehnten Wanderungen durch das wellige Terrain der Inseleinsamkeit. Auch von hier aus können Sie zahlreiche, äußerst reizvolle Ausflüge zu den benachbarten Inseln unternehmen.

FAVIGNANA

Favignana ist die größte der Ägadischen Inseln, unweit der Westküste Siziliens gelegen. In der Antike trug die Insel den Namen „Aegusa“, was übersetzt „Schmetterling“ heißt und auf die Form der Insel anspielt. Der heutige Name „Favignana“ wurde abgeleitet von dem „Favonio“ (Föhn) genannten Wind, der um die Insel weht. Im gleichnamigen Hauptort befinden sich die nette Altstadt mit einer Barockkirche, Geschäften, Restaurants und Cafés sowie ein Stadtstrand. Unter den Sehenswürdigkeiten sind eine ehemalige Thunfischfabrik mit dem Museum „Stabilimento“ oder auch eine Grotte auf Levanzo mit altsteinzeitlichen Ritzzeichnungen und Malereien.
Da die Insel von Westen nach Osten nur knapp 9 km misst, bietet sich auch eine gemütliche Erkundungstour mit dem Rad oder der Vespa an. Bei einer Bootstour um die Insel, erhält man einen wunderbaren Eindruck von der Küste und den Grotten. Von Trapani aus verkehren Tragflügelboote sowie Linienschiffe mehrmals am Tag. Die Überfahrt dauert 30-60 Minuten.

MARETTIMO

Marettimo befindet sich unweit der Westküste Siziliens und ist die zweitgrößte der Ägadischen Inseln, zusammen mit der Insel Levante gehört sie zur Gemeinde Favignana. Die Bewohner Marettimos leben noch heute vorrangig vom Fischfang und dem traditionellen Kunsthandwerk.
Strahlend weiße Häuser mit blauen Fensterläden erinnern an einen griechischen Stil. Hier duftet es vor allem nach frisch gebackenem Brot, Korn und Erde. Alles auf Marettimo ist etwas kleiner, aber es fehlt an nichts: der Hafen, die Post, der Bäcker, der Metzger, der Lebensmittelladen, die Gelateria und Pizzeria. Der altgriechische Name der Insel war „Hiera“. Die gebirgige Insel besteht aus Kreide- und Dolomitenfelsen und ist ein kleines Wanderparadies für Entdeckertouren zu Fuß.